Konfliktmanagement

 

Führungskräfte führen Menschen. Überall dort, wo Menschen arbeiten, treffen verschiedene Persönlichkeiten oder Gruppen mit teilweise recht unterschiedlichen Bedürfnissen und Interessen aufeinander. So entstehen diverse Konflikte. Konflikte machen uns Menschen erst einmal nicht froh. Sie belasten die Arbeitsatmosphäre und damit das Wohlbefinden der Menschen und haben letztlich negative Folgen für die Produktivität. Konflikte beinhalten aber auch immer Chancen. In ihnen werden Innovationsbedarf sowie verschiedene Perspektiven erkennbar und massiv Energien freigesetzt. Daher können Konflikte sehr produktiv sein, solange das Sachproblem im Mittelpunkt steht.

Innerbetriebliche Konflikte können zwischen MitarbeiterInnen und Führungskräften, zwischen verschiedenen MitarbeiterInnen oder Teams, zwischen Führungskräften derselben oder verschiedener Hierarchiestufen oder auch zwischen Organisationen bestehen.

Damit gehen in der Regel immense Kosten einher, die regelmäßig unterschätzt werden. Nach verschiedenen Studien setzen Führungskräfte heute nämlich 30-50 % ihrer zeitlichen Ressourcen zur Bewältigung von Konflikten oder Konfliktfolgen ein. Im Sinne von Effizienzsteigerung und Kostenvermeidung ist demnach die Konfliktregelung eine zentrale, alltägliche Führungsaufgabe.

Für die Konfliktregelung müssen Konflikte erst einmal sichtbar gemacht werden, und zwar auch in ihrer ökonomischen Dimension. Die Studie von KPMG (2009) zum Thema Konfliktkosten hat ein Reduktionspotential für Konfliktkosten von 25 % ermittelt.

Führungskräfte sollten daher wissen, was ein Konflikt überhaupt ist und was die Wissenschaft über deren Entstehung, aber auch Klärung weiß.

Zudem sollte Konfliktmanagement in die betrieblichen Abläufe integriert werden. Betriebliche Konfliktmanagementsysteme kombinieren verschiedene Komponenten. Training und Beratung bieten hier wesentliche Ausgangspunkte.
 

Das GfeO-3-Stufen-Modell der kognitiven Psychologie bietet Ihnen dabei erstklassige, wissenschaftlich fundierte Konfliktberatung und Aufbau von Konfliktkompetenz durch:

1. Aufbau von kognitiven Wissensstrukturen
2. Bewusstwerden/Selbstreflexion automatischer psychologischer Prozesse
3. erhöhte Wahrscheinlichkeit, Distanz zu eigenen psychischen Prozessen einzunehmen und gesteigerte Selbstwirksamkeit.
 

Als Inhalte der Trainings empfehlen wir:

Grundlagen der Konfliktpsychologie

Stärkung der persönlichen Konfliktfähigkeit

Entwicklung von Konfliktmanagement einschl. mediativer Kenntnisse und Fertigkeiten

Reflektieren und Weiterentwickeln der Konfliktkultur im Team/Organisation

Supervisionsähnliche Begleitung des Praxistransfers

Praxisorientierte Nachschulung
 

Möglicherweise bietet sich für Einführung erster Trainings eine Kick-Off-Veranstaltung im Rahmen eines Vortrags an, der erste Informationen über Konflikte sowie Chancen eines betrieblichen Konfliktmanagements anbietet. Außerdem können an dieser Stelle auch Abläufe und Teilnehmerkreise bekanntgegeben sowie Raum für erste Fragen in einer gemeinsamen Runde eröffnet werden.
 

Unsere Beratung bezieht sich zudem auf:

Schulung und Implementierung (peer-basierter) kollegialer Beratung zur Weiterentwicklung der Konfliktfähigkeiten

Einrichtung eines Multiplikatorenpools zur Schulung neuer MitarbeiterInnen


Die Qualität der Konfliktkompetenz Ihrer Führungskräfte und Mitarbeiter beeinflusst maßgeblich die Höhe der Konfliktkosten in Ihrem Unternehmen. Mit dem GfeO-Konfliktmanagementsystem können Sie Ihre dysfunktionalen Konfliktkosten reduzieren und die Güte der Konfliktkompetenz in Ihrem Unternehmen erhöhen.
 

Sie haben Interesse? Kontaktieren Sie uns gerne unter:

GfeO mbH I Gesellschaft für empirische Organisationsforschung
Email: team@gfeo.de
Tel: +49 176 99 99 7193

oder klicken Sie hier.
 

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen!